Studienfahrt nach Paris vom 18.9.17 bis 22.9.17

Montag

Mit leichter Verspätung, aber trotzdem mit guter Laune, machten sich die beiden Französischkurse der Jahrgänge 9 und 10 auf die Reise nach Paris. Wegen  mehrerer Baustellen und Staus kamen wir leider erst gegen Abend im Hotel im Stadtviertel Bagnolet an. Es blieb also nur noch Zeit, um die Zimmer zu beziehen und im Supermarkt gegenüber einzukaufen.

Dienstag

Nach dem Frühstück begaben wir uns auf eine Stadtrundfahrt, die von einem deutschen Reiseleiter begleitet wurde, der schon seit dreißig Jahren in Paris lebt. Wir bekamen schon mal einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten, die wir im Laufe der Woche noch zu Fuß oder mit der Métro näher entdecken wollten. Gegen Mittag stiegen wir an den Galeries Lafayettes aus ( deckten uns schnell mit Louis Vuitton Taschen und Chanel Kostümen ein )  und fuhren weiter zum Stadtteil Montmartre.  Dort besichtigten wir Sacré Coeur und den Place du Tertre mit seinen Malern und anderen Künstlern.  Es blieb natürlich auch noch Zeit, um sich malen zu lassen oder leckere Crêpes zu essen.  Im Anschluss begann das Abenteuer Metrofahren, denn die Züge waren so voll, dass wir uns in die Waggons quetschen mussten, um noch mitgenommen zu werden. Wir stiegen im Quartier Gambetta aus, das den Schülern aus dem Französischbuch bekannt ist. Dort fanden wir dann ziemlich schnell die Rue de la Chine, die Rue Bagnolet und  den Parc Debrousse,  die aus den Lektionstexten bekannt sind. Nachdem wir zu Fuß zum Hotel zurückgekehrt waren, stand der Abend zur freien Verfügung.

Mittwoch

Passend zu unserem Besuch des Eiffelturms gab es strahlenden Sonnenschein, der uns einen super Ausblick von der zweiten Etage des Turms ermöglichte. Im Anschluss gingen wir  zum Trocadéro, wo die olympischen Ringe aufgestellt waren, die die olympischen Spiele 2024 in Paris ankündigen. Von dort nahmen wir die Metro zum Arc de Triomphe und hatten genügend Zeit,  die berühmten Champs Elysées zu erkunden und entlang zu schlendern.  Einige Schülerinnen und Schüler hatten das „Faire du Shopping“  erfolgreich erledigt, andere konnten wenigstens von sich behaupten, einen BigMac auf den Champs Elysees gegessen zu haben.  Nach zwei Stunden trafen wir uns alle am Obelisken und liefen  von dort zum Louvre, um uns Leonardo da Vincis weltberühmte Mona Lisa und andere Gemälde anzusehen. Mit der Métro ging es abends zurück ins Hotel. Alle waren mittlerweile sehr  erprobt im Métrofahren und konnten kleine Probleme mühelos meistern.

Donnerstag

Nicht nur für die Fußballfans unter uns war die Besichtigung des Stade de France ein toller Programmpunkt für den Vormittag. Wir gingen auf eine Führung durch das Stadion,  lernten etwas über die Architektur und die Entstehungsgeschichte. Dann hatten wir die Möglichkeit, die Katakomben zu sehen, einen Besuch im stadioneigenen Gefängnis zu machen und vor allem, in die Kabine zu gehen. Hier konnten wir  die Originaltrikots der Fußballstars  wie etwa Zidane, Griezmann, Henry und Ribéry sehen (und anfassen!!!), auf den angestammten Plätzen der Spieler sitzen, und Insiderinformationen über besondere Eigenheiten und Wünsche der Stars erhalten. Zum Beispiel möchte Madonna,  dass nach ihren Konzerten im Stade de France das von ihr benutzte Badezimmer  erneuert wird, damit niemand ihre DNA stiehlt.  Des Weiteren erfuhren wir, dass für Beyoncé alles rosafarben gestrichen werden muss und dass sich die Rolling Stones einen abgedunkelten Aufenthaltsraum wünschen. Mit dem Bus fuhren wir wieder in Richtung Innenstadt, stiegen am Rathaus aus und besichtigten die Kathedrale Notre Dame.  Der Nachmittag war zu freien Verfügung und wurde auch von allen sinnvoll genutzt. Abends fanden sich alle wohlbehalten im Hotel ein .

Freitag

Die Rückfahrt dauerte zum Glück nicht so lange wie die Anreise. Ein besonderes Highlight für einige Schülerinnen war die Band „Burning Down Alaska“, die wir auf einem Rasthof in Belgien trafen und die sehr freundlich und bereitwillig mit ihren Fans sprachen und Fotos machten.

Die Fahrt nach Paris war wirklich ein voller Erfolg und zwar auch, weil wir eine ganz tolle Gruppe mit guter Stimmung und großem Zusammenhalt hatten. Alle haben viel gesehen, viel gelernt und viele neue Erfahrungen gemacht.

Fotos: Hupe